• Ralf Agricola, Chef-Rekultivierer des Tagebaubetreibers Leag: "Wir wollen ein Stück des abgebaggerten Gebiets den Menschen in der Region zurückbringen". Foto: kmk

    Ralf Agricola, Chef-Rekultivierer des Tagebaubetreibers Leag: "Wir wollen ein Stück des abgebaggerten Gebiets den Menschen in der Region zurückbringen". Foto: kmk

  • Foto/ Collage: kmk

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Ein kleines Stück Heimat für Weißwasser

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Die Natur hat ein kleines Stück Land vom Braunkohletagebau zurückbekommen. Am Schweren Berg südlich von Weißwasser wurde eine ehemalige  Kippenlandschaft rekultiviert. Das rund zehn Hektar große Gelände am Tagebaurand Nochten wurde heute für Spaziergänger freigegeben.  Entstanden sind Heide- und Sandrasenflächen und Feuchtbiotope. Einheimische Baumarten wurden gepflanzt.

Zum rekultivierten Gebiet gehört auch der Hermannsdorfer See. Er soll bis 2025 geflutet sein. Der See hatte auch dem Tagebau Nochten weichen müssen. Er wurde neu angelegt. Tierarten, wie zum Beispiel Enten, haben dort wieder ihre Heimat gefunden.

Zentrales Element des Rekultivierungsgebietes sind die Bergterrassen unerhalb des Aussichtsturms. Damit wird ein Höhenunterschied von zehn Metern erreicht. "Die Bergterrassen sind ein Naturschutzvorranggebiet", erläutert Ralf Agricola, Chef-Rekultivierer des Tagebaubetreibers Leag. Vor 13 Jahren wurde dort noch Kohle gefördert. Der Bagger ist inzwischen weitergezogen.

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Reporter Knut-Michael Kunoth