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Ein offenes Ohr für Einsame - Telefonseelsorge Oberlausitz

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Bei der  TelefonSeel­sorge Oberlausitz stehen die Telefone nur selten einmal längere Zeit still. In diesem Jahr gingen rund 12.000 Anrufe ein. Die Mitarbeiter haben etwa  9.000 Gespräche geführt. Das waren zwar nicht so viele wie in den Jahren zuvor, aber sie dauerten länger. „In der Regel zwischen 45 und 60 Minuten. Mitunter gehen die Gespräche noch länger“, so Gerald Demmler, Leiter der TelefonSeelsorge Oberlausitz. Meist gehe es um Ängste und Einsamkeit.

In Zeiten von Kontaktbeschränkungen und Ausgangssperren rücken die beiden Themen stärker in den Vordergrund. Die Mitarbeiter hören zu, machen Mut und empfehlen Hilfe, z.B. Beratungsstellen und -angebote.

Das Seelsorgetelefon ist rund um die Uhr besetzt. 30 Ehrenamtliche sind es in Görlitz, 60  in Bautzen.  In diesen Tagen bekommen sie auch mal ein Dankeschön gesagt. „Ein Dankeschön dafür, dass sie da sind und ein offenes Ohr haben“, freut sich Demmler.

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Reporter Knut-Michael Kunoth