Ein Stück Lausitz wird zur Wildnis
Ein Stück Lausitz wird zur Wildnis. Gut 1.000 Hektar im Daubaner Wald bei Niesky werden sich selbst überlassen. Das haben heute Sachsens Umweltminister Günther und der Chef der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, Bonde, vereinbart.
Wildnis jetzt und sofort, so schnell geht es aber nicht. Da sind die ausgedehnten Nadelholz-Bestände. Sie sollen zu Laubmischwäldern entwickelt werden, mit jungen Eichen, Birken und Linden. Das wird noch über zehn Jahre dauern. Dann sollen die naturnahen Waldabschnitte sich selbst überlassen werden. Sie sollen sich ungestört entwickeln.
Der Daubaner Wald wird auch künftig frei zugänglich bleiben. Dort befindet sich übrigens auch das deutschlandweit größte Vorkommen an Wildgladiolen. Auf den Wiesen blühen jährlich über 1.300 Gladiolen und 2.000 Orchideen.