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Ein Verletzter bei Brand in Asylbewerberheim Niesky

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Bei einem Brand am späten Nachmittag im Asylbe­wer­ber­heim in Niesky ist ein Bewohner verletzt worden. Der 20-jährige Mann aus dem Irak wurde mit einer Rauch­gas­ver­gif­tung ins Kranken­haus gebracht.  Die Polizei vermutet, dass er das Feuer gelegt hat. Brand­stif­tung erscheine als wahrschein­lich, so ein Sprecher. Ermitt­lungen laufen. Nach bislang unbestä­tigten Infor­ma­tionen unseres Senders sollte der Iraker abgeschoben werden. Beim Eintreffen der Einsatz­kräfte, drang dicker Rauch aus den Fenstern im zweiten Geschoss. Das Feuer  konnte rasch gelöscht werden.  Es war in einem Unter­kunfts­raum ausge­bro­chen. Vier weitere Zimmer wurden verrußt. Rund 50 Feuer­wehr­leute verhin­derten ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäu­de­teile. Zum Zeitpunkt des Brand­aus­bruchs waren elf Asylbe­werber im Haus. Im Heim leben insge­samt 19 Ausländer.  Sie werden die kommenden Tage in Ausweich­quar­tieren verbringen. Das Gebäude ist bis auf weiteres nicht bewohnbar. Der vor allem durch den Rauch und das Lösch­wasser angerich­tete Schaden konnte noch nicht bezif­fert werden. Der Schaden werde heute begut­achtet und in den kommenden Tagen besei­tigt, sagte Landrat Bernd Lange unserem Sender.  Er sei auf den ersten Blick nicht so hoch. Lange geht davon aus, dass die Asylbe­werber bis zum dritten Advent wieder zurück können.