• Hier fahren die Einbrecher mit einem Wohnmobil davon. Foto aus der Überwachungskamera.

    Hier fahren die Einbrecher mit einem Wohnmobil davon. Foto aus der Überwachungskamera.

  • Die Täter machen sich an der Schranke zu schaffen. Bild aus der Überwachungskamera.

    Die Täter machen sich an der Schranke zu schaffen. Bild aus der Überwachungskamera.

  • Jost Zinke (mit dem Telefonhörer in der Hand), Tochter und Schwiegersohn schauen sich die Bilder der Überwachungskamera an. Foto: Tele-Lausitz (Danilo Dittrich)

    Jost Zinke (mit dem Telefonhörer in der Hand), Tochter und Schwiegersohn schauen sich die Bilder der Überwachungskamera an. Foto: Tele-Lausitz (Danilo Dittrich)

Einbruch in Ebersbach - "Die lieben Mitbürger" waren wieder da

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Eine böse Überraschung hat der Besitzer eines Caraven-Zentrums in Ebersbach-Neugersdorf erlebt. Zwei Wohnmobile wurden gestohlen, sieben weitere aufgebrochen.  Der Schaden ist immens: 120.000 Euro.

Jost Zinke könnte eigentlich vor Wut heulen. Er ist sauer, er ist unten. Mit Sarkasmus versucht der Chef des Caravan-Zentrums, Fassung zu bewahren. Er spricht von seinen „lieben Mitbürgern“ und meint jene finsteren Gestalten, die am vergangenen Wochenende in sein Craravan-Center eingebrochen sind. Sie hätten sich Zeit gelassen, das Gelände vorher observiert.

Aufgerüstet nach dem ersten Einbruch

 Es ist nicht das erste Mal, dass seine „lieben Mitbürger“, wie er die Einbrecher bitter ironisch bezeichnet, da waren. Vier Mal kamen sie schon. Nach dem ersten Einbruch hatte Zinke aufgerüstet, einen Zaun um das Caravan-Center gezogen, Poller gesetzt, Überwachungskameras und eine Schranke installiert.

Das schreckte aber die Täter nicht ab. So wurde ihm vor fünf Wochen ein fast 130.000 Euro teures Wohnmobil gestohlen. Es tauchte in Polen wieder auf.

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Reporter Knut-Michael Kunoth