Einbrüche - Kreissparkasse Bautzen zieht Konsequenzen
Die Kreissparkasse Bautzen hat Konsequenzen aus den Einbrüchen in ihren Filialen gezogen. An 20 der 22 Standorte wurden die Sparbuchschließfächer abgebaut. Das sagte uns Vorstandsvorsitzender Dirk Albers. Die Täter hatten im Oktober und November vorigen Jahres insgesamt zehnmal zugeschlagen.
Angegriffen wurden die Sparkassenfilialen in Wilthen, Bischofswerda, Bautzen, Neukirch, Sohland und Weißenberg. Die Täter wussten offenbar, dass die Kunden in den Schließfächern nicht nur Sparbücher deponiert hatten, sondern auch Bargeld, Schmuck und andere Wertgegenstände. Der Vermögensschaden sei erheblich. Eine konkrete Summe nannte uns die jedoch Polizei nicht.
Die bestohlenen Kunden haben das Nachsehen. Denn Geld und Schmuck gehören nicht in die Sparbuchschließfächer. Dafür übernimmt die Sparkasse keine Haftung. Eine heiße Spur zu den Einbrechern hat die Kripo offenbar noch nicht. Die Ermittlungen dauern an.