Eine acht Kilometer lange Wand für eine saubere Spree
Braune Spree adé – das soll durch eine acht Kilometer lange Dichtwand entlang des Speichers Lohsa II erreicht werden. Aufsteigendes eisenhaltiges Grubenwasser soll dann nach Schwarze Pumpe abgeleitet, dort in der Leag-Anlage gereinigt und in den Fluss eingeleitet werden. Es sei ein langfristiges Vorhaben und eine Investition im dreistelligen Millionenbereich, sagte uns der Sprecher der LMBV-Geschäftsführung, Bernd Sablotny. Derzeit läuft die Grundlagenermittlung. Die Planungen sollen später erfolgen. Mit der Dichtwand sei aber dann der große Wurf gelungen. Die Wasserqualität der Spree werde sich wesentlich verbessern.
Bislang gibt es kurzfristige Maßnahmen. Das Wasser wird z.B. mit Hilfe von modularen Anlagen gereinigt. Der Effekt ist aber kaum sichtbar.