• Foto: Heimatverein Königsbrück

    Foto: Heimatverein Königsbrück

"Eine Sensation für Königsbrück"

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Königsbrück hat sich in den  vergangenen  Jahren einen Namen als Stadt der Kamelien gemacht.  Jedes Jahr kommen einige tausend Besucher, um die farbigen und duftenden Schönheiten zu sehen. Und bald kann Königsbrück mit einem weiteren Hingucker auftrumpfen. Es handelt sich um ein 300 Jahre altes Epitaph. Kunstwissenschaftler sind entzückt.  Peter Sonntag,  Vorsitzende des Königsbrücker Heimatvereins, spricht von einer Sensation.

Die rund 300 Jahre alte Grabtafel befand sich über der Patronatsloge der Königsbrücker Hauptkirche. Vor 15 Jahren tobte ein Unwetter über der Stadt. Das drei  mal vier Meter große Epitaph wurde durch Wasser stark beschädigt. Es musste abgenommen, zerlegt und konserviert werden. Bislang fehlte das Geld für die Restaurierung - immerhin rund 50.000 Euro. Nun aber kann die Tafel wiederhergestellt werden. Königsbrück erhielt gestern Abend von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung eine Spende von 30.000 Euro.


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Reporter Knut-Michael Kunoth