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Eine Stadt, zwei Teile - Beirat will Strategie für Hoyerswerda

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Alt- und Neustadt von Hoyerswerda sollen zusammengebracht werden. Ein Zentrenbeirat will dafür eine Strategie entwickeln. Ihm gehören u.a. Vertreter des Marketingvereins, der Lausitzhalle und der Kulturfabrik an. Ziel sei ein lebendiges Zentrum, sagte uns Robert Böhme Er sitzt für die Stadtverwaltung mit am Tisch des Zentrenbeirates. Schon jetzt können Initiativen von Akteuren aus der Innenstadt gefördert werden. Dafür wurde ein Zentrenfonds aufgelegt. Projekte werden zur Hälfte gefördert.

Ende der 1990er Jahre hatte der  aus Nordrhein-Westfalen stammende  Baubürgermeister Walter Hamacher die Idee einer Grachtenstadt ins Gespräch gebracht. Kleine Wasserläufe sollten sich durch Alt- und Neustadt ziehen, so wie in Amsterdam. Er sah darin „eine neue Verbindung von Alt- und Neustadt“. Damit sollte zugleich das Problem des aufsteigenden Grundwassers aus den aufgegebenen Braunkohletagebauen gelöst werden. Seine Idee wurde verworfen.

Das Grundwasser wird inzwischen durch ein System von Horizontalfilterbrunnen aufgefangen und über Entwässerungsgräben abgeleitet.

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Robert Böhme, Stadtverwaltung Hoyerswerda
Reporter Knut-Michael Kunoth