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  • Übergabe der Unterstützungsschreiben für die Lausitzer Bewerbung um das Einstein Telescope aus dem Landkreis Bautzen an die Ostbeauftragte Elisabeth Kaiser (v.l.n.r.: Achim Wünsche (Bürgermeister Schmölln-Putzkau), Sandro Bürger (Bürgermeister Steina) Michael Preuß (Oberbürgermeister Kamenz), Elisabeth Kaiser, Christian Stegmann, Andreas Rietbrock (Co-Leiter „Einstein Telescope Lausitz“).

Einstein-Teleskop: Lobby aus der Lausitz

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Die Bewerbung der Lausitz um das  Einstein-Teleskop nimmt weiter Fahrt auf. Bei einem hochkarätig besetzten Forum in Berlin berieten gestern Vertreter aus Politik, Forschung und Wirtschaft über die Umsetzung des unterirdischen Observatoriums.  

Der Kamenzer Oberbürgermeister Michael Preuß überreichte der Ostbeauftragten der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser, ein gemeinsames Unterstützungsschreiben aller 57 Städte und Gemeinden des Landkreises Bautzen. Sie bezeichnete das Projekt  als echten Treiber für High-Tech-Schlüsseltechnologien wie Quantenoptik und modernste Lasertechnik. 

Das  Einstein-Teleskop soll tief unter der Erde verborgen liegen, um schwächste Signale aus dem Weltall präzise messen zu können. Die Lausitz punktet dabei mit einer geologischen Besonderheit: dem stabilen Lausitzer Granit im Städtedreieck Bautzen - Kamenz - Hoyerswerda, der für die extrem empfindlichen Messungen ideale Bedingungen bietet.    

Mitbewerber um das Einstein-Teleskop sind Sardinien und die Grenzregion um Aachen. Die Entscheidung fällt voraussichtlich im nächsten Jahr.