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Einwohner von Weißwasser befürchten Steuerer­höhungen

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Weißwasser droht finan­zi­elle Schief­lage. Nachdem der Schul­den­berg in den vergan­genen acht Jahren von 23 auf neun Millionen Euro verrin­gert werden konnte, wird die Stadt bis 2020 wieder weiter in die roten Zahlen rutschen. Steuer­er­hö­hungen werde es in diesem Jahr nicht geben, beruhigte Oberbür­ger­meister Torsten Pötzsch. Viele Einwohner befürchten aber, dass 2018 die Abgaba­ben­last stark steigen wird. Gerüchte machen schon die Runde. Über Steuer­er­hö­hungen und andere Schritte zur Siche­rung der finan­zi­ellen Lage will sich der Stadtrat im Herbst verstän­digen.

Gestern Abend wurde der Haushalt für dieses Jahr auf den Weg gebracht. Der Etat weist ein Plus von 1,2 Millionen Euro aus. Für Inves­ti­tionen sollen rund zehn Millionen Euro ausge­geben werden. Zu den größeren Vorhaben gehören ein Kita- und ein Hortneubau. Außerdem sollen Straßen erneuert werden.

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Eine Besucherin der Stadt­rat­sit­zung