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Einzelhändler wenden sich an Bundestagsabgeordnete

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Zahlreiche Einzelhändler in Deutschland haben sich mit einem offenen Brief an die Abgeordneten des Bundestages gewendet. Auch der Bautzener Kornmarkt-Center hat sich an der Aktion beteiligt. Im Hinblick auf das neue Infektionsschutzgesetz wird eine klare Perspektive für den Einzelhandel gefordert.

Für Geimpfte und Getestete sollten die Läden auch weiterhin geöffnet bleiben und nicht wie geplant gänzlich schließen müssen - hieß es. Außerdem wünschen sich die Händler eine faire Behandlung zu anderen Geschäften wie etwa Drogerien. Man verstehe nicht, warum einige Geschäfte als sicher gelten und andere nicht. Laut dem RKI wäre das Risiko in allen Geschäften gleich niedrig, heißt es in dem Brief.

„Wir bitten die Abgeordneten darum, dass sie mit ihren Entscheidungen für wirkungsvolle, faire und nachvollziehbare Regelungen sorgen.“ - erklärt Center-Manager Christian Polkow. Es brauche konkrete Hilfen für Einzelhandel, Gastronomie und Hotels nach dem Vorbild der Messewirtschaft von der EU, damit ein Großteil der Händler eine echte Chance bekommt, diese Krise zu überstehen. „Unter den jetzigen Bedingungen lohnt sich für eine Vielzahl der Geschäfte der Betrieb nicht“ - so Polkow weiter.

Allein im Kornmarkt-Center seien derzeit 37 von 62 Geschäfte geöffnet. 26 davon arbeiten nach dem „Click & Meet“-Prinzip mit Testpflicht. 11 Händler bieten Waren des täglichen Bedarfs an und können ohne Negativtest besucht werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Audio:

Center-Manager Christian Polkow