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„Elektronische Akte“ im Jobcenter Bautzen läuft noch nicht

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Die Jobcenter-Mitarbeiter im Kreis Bautzen wälzen weiter Papierakten. Das vor vier Monaten gestartete Pilotprojekt „Elektronische Akte“ läuft noch immer nicht. Es sind Probleme aufgetreten. Die Systeme harmonieren nicht miteinander. "Die Datenflut hat unser Computersystem zweimal in die Knie gezwungen, bis hin zu einem Gesamt-Blackout", sagte Jobcenter-Chef Sandro Fiebig unserem Sender.Computer-Spezialisten suchen nach einer Lösung. Sie sind offenbar nahe dran,  so Fiebig. Fiebig hofft, dass die Systeme Ende Oktober reibungslos laufen.  Zuvor soll ein Lasttest vorgenommen werden. "Eine Woche lang wird das System auf seine Leistungsfähigkeit geprüft", so Fiebig.Das Jobcenter betreut rund 20.000 Kunden.  Ein Fall füllt häufig fünf Aktenbände. "Da kommen hunderte Aktenmeter zusammen. Die Unterlagen müssen zehn Jahre aufbewahrt werden". Mit der "Elektronischen Akte" soll der Papierberg schrittweise abgebaut, Zeit und Wege zwischen den Jobcenter-Standorten Bautzen, Hoyerswerda und Kamenz verringert werden.  

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Sandro Fiebig, Leiter Jobcenter Bautzen