Empfehlung für sorbische Frauennamen
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Sorbische Frauennamen enden mit dem Suffix „owa“. Aber so stehen sie nicht im Personalausweis oder Pass. Die Domowina sieht nun im Zusammenhang mit ihrer Forderung, die sorbische Version in amtliche Dokumente aufzunehmen, Bewegung gekommen. Eine Arbeitsgruppe des Bundes hat Vorschläge zur Änderung des Namensrechts gemacht.
Domowina-Chef Dawid Statnik hat das Papier begrüßt. Er wünscht sich, dass die Empfehlung bis zur Bundestagswahl im nächsten Jahr in einem Gesetz mündet. Das Namensrecht gehöre zum verfassungsmäßig garantierten freien Bekenntnis als Sorbin und Sorbe, so Statnik.