Entrümpelt im Lockdown - Abfallbilanz im Kreis Görlitz
Viele Einwohner im Kreis Görlitz haben den Corona-Lockdown im vergangenen Jahr offenbar auch zum Entrümpeln genutzt. Die Sperrmüllmenge stieg um drei Kilo pro Kopf. Entsorgt wurden 44 Kilo je Einwohner. Das geht aus einer Bilanz des Regiebetriebs Abfallwirtschaft hervor.
In den braunen Biomüll-Tonnen landeten 98 Kilo pro Einwohner. Das sind sechs Kilo mehr als 2019. Allerdings haben nur gut zwei Drittel der Haushalte eine Biotonne im Hof. Da geht bestimmt noch was, wünschen sich die Abfallwirtschaftler. Sie wollen, dass noch mehr Bioabfälle separat gesammelt werden.
In die schwarzen Tonnen wurde mehr Restmüll geworfen – 92 Kilo pro Kopf und damit drei Kilo mehr. Dagegen fiel weniger Gewerbemüll an- offenbar auch eine Folge der Corona-Krise.