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Entscheidung zu Windrädern im Spremberger Stadtwald

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Spremberg hat für die Errichtung von elf Windrädern im Stadtwald gestimmt. Mit dem erzeugten Strom wird das künftige Referenzkraftwerk Lausitz - kurz „Reflau“ - versorgt. In der Anlage im Industriepark Schwarze Pumpe  soll grüner Wasserstoff produziert und gespeichert werden. Bedingung dafür, dass Fördermittel in zweistelliger Millionenhöhe für das Kraftwerk abgerufen werden können, ist die Versorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien, also auch aus Windkraft.

Die Windräder im Stadtwald stießen jedoch bei den Stadtverordnetenfraktionen von AfD und „Natura“ auf Ablehnung. Die Pläne standen auf Messers Schneide. Der Investor passte sein Konzept an, verringerte die Zahl der Windräder von 13 auf elf und vergrößerte den Mindestabstand zu den Wohnhäusern von 1.000 auf 1.300 Meter. Die Stadtverordnetenversammlung billigte gestern die Windräder im Wald.