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Entwarnung - keine Explosionsgefahr mehr im Görlitzer Bahnhof - Kesselzug hat Halle verlassen

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Entwar­nung  im Görlitzer Bahnhof! Die Sperrung wurde um 19 Uhr aufge­hoben. Der Kessel­wa­genzug, aus dem eine Gaswolke ausge­strömt war, verließ den Bahnhof in Richtung Görlitz. Dabei handelte es sich um eine Kohlen­was­ser­stoff­ver­bin­dung. Eine Bundes­po­li­zei­streife bemerkte einen stechende Geruch. Eine Gaswolke drang aus dem Tankver­schluss eines der hinteren Waggons. Die beiden Beamten klagten kurz darauf über Übelkeit. Der Einsatz­leiter der Görlitzer Berufs­feu­er­wehr sagte unserem Sender, dass der Kessel­wagen zwar leer sei, aber nicht gerei­nigt. Das Gas sei schwerer als Luft und leicht entzünd­lich, ähnlich wie Benzin.Der Zug mit den 15 Kessel­wagen kam aus Gelsen­kir­chen. Er war in der Bahnhofs­halle abgestellt. Ein polni­scher Lokführer sollte ihn übernehmen. Der Görlitzer Bahnhof war rund drei Stunden gesperrt. Züge wurden vor Görlitz gestoppt. Reisende mussten in Busse umsteigen.

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Reporter Knut-Michael Kunoth