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Ermittlungen nach Eklat in Sebnitz

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Die Polizei ermit­telt nach dem Besuch von Bundes­prä­si­dent Gauck in Sebnitz gegen einen 30-Jährigen Mann. Er hatte laut Polizei versucht, einen Gegen­stand zu werfen. Bei seiner Festnahme musste die Polizei Pfeffer­spray einsetzen. Der Mann muss sich u.a. wegen versuchter gefähr­li­cher Körper­ver­let­zung, Verstoß gegen das Waffen­ge­setzt und Verwen­dens von verfas­sungs­wid­rigen Kennzei­chen verant­worten. Laut Polizei trug er ein Messer bei sich und soll versucht haben, eine Art Broschüre in Richtung Gauck zu werfen. Der Mann machte aus seiner rechts­ex­tremen Gesin­nung kein Hehl - er hatte ein Haken­kreuz-Tattoo auf dem Rücken.Etwa 180 Menschen hatten beim Besuch des Bundes­prä­si­denten beim Abschluss des deutschen Wander­tages demons­triert und Parolen wie gerufen.