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Ermittlungen zu Husarenhof-Brand in Bautzen eingestellt

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Der Brand­an­schlag auf den Bautzener Husarenhof bleibt ohne straf­recht­liche Folgen. Die General­staats­an­walt­schaft Sachsen hat die Ermitt­lungen gegen drei Beschul­digte einge­stellt. Ein Tatnach­weis habe nicht geführt werden können. Die Aussagen eines Belas­tungs­zeugen wurden nach Angaben der Ermittler durch andere Zeugen z. T. wider­legt oder nicht bestä­tigt.

Auch Durch­su­chungen und Spuren­aus­wer­tungen brachten die Kripo nicht weiter. Zudem bestritten die Beschul­digten eine Tatbe­tei­li­gung. Sollten sich in Zukunft neue Ermitt­lungs­an­sätze ergeben, werde das Verfahren wieder aufge­nommen, so die General­staats­an­walt­schaft.

Vor reich­lich einem Jahr brannten Teile des Bautzener Husaren­hofes ab. Das ehema­lige Hotel sollte als Asylbe­wer­ber­heim genutzt werden.