Ermittlungen zu schwerem Bahnunfall in Großschönau eingestellt
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Der schwere Bahnunfall vor einem Jahr in Großschönau hat für die Autofahrerin keine straftrechtlichen Konsequenzen. Das Verfahren gegen die 53-jährige Frau wurde eingestellt – wegen geringer Schuld. Sie braucht lediglich 500 Euro an einen gemeinnützigen Verein zu zahlen.
Die Autofahrerin hatte das rote Licht an einem unbeschrankten Bahnübergang in Großschönau übersehen und war mit einem Trilex-Zug der Linie Liberec-Varnsdorf zusammengestoßen. Im Triebwagen befand sich eine tschechische Kindergartengruppe. Die Fahrgäste kamen mit dem Schrecken davon. Die Autofahrerin erlitt schwere Verletzungen. Sie hatte das rote Blinklicht vermutlich deshalb nicht gesehen, weil sie von der tiefstehenden Sonne geblendet wurde.