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Ermittlungen zum Großbrand am Görlitzer „Tivoli“ eingestellt

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Fast ein Jahr nach dem Großbrand am Görlitzer „Tivoli“ hat die Staats­an­walt­schaft die Ermitt­lungen einge­stellt. Es gab zwar einen Tatver­däch­tigen, aber keinen hinrei­chenden Tatver­dacht. Das sagte Staats­an­walt Till Neumann unserem Sender.

Im Visier der Ermittler war ein 23-Jähriger. Anhalts­punkte, dass er den Brand gelegt haben könnte, reichten aber für eine Anklage offenbar nicht aus. So wurde das Verfahren gegen ihn einge­stellt. Der Ermitt­lungen werden aber wieder aufge­nommen, wenn sich neue Hinweise ergeben.

Durch den Brand Anfang Mai vergan­genen Jahres entstand Millio­nen­schaden. Die Freie Evange­li­sche Gemeinde hatte einen Teil des Gebäu­de­kom­plexes sanieren lassen. Das Jugend- und Sport­zen­trum sollte damals öffnen. Die Einla­dungs­karten waren schon gedruckt worden.