Ermittlungsakte zu Großbrand in Laußnitz geschlossen
Mehr als ein halbes Jahr nach dem Großbrand auf einem Firmengelände in Laußnitz bei Königsbrück hat die Staatsanwaltschaft die Akte zugeklappt. Der Tatverdacht gegen einen Mitarbeiter erhärtete sich nicht. Es konnte kein Tatnachweis geführt werden, sagte uns der Sprecher der Staatsanwaltschaft Görlitz, Christopher Gerhardi.
Der Mitarbeiter geriet zunächst in den Fokus der Ermittler. Er sei kurz vor Brandausbruch vor Ort gewesen. Allerdings gab es keine Hinweise – also Zeugen oder Spuren - , die ihn hätten belasten können. Auch konnte die Brandursache nicht zweifelsfrei geklärt werden, so Gerhardi. Damit sei auch ein technischer Defekt nicht ausgeschlossen.
Anfang Juni vergangenen Jahres waren in Laußnitz drei Hallen abgebrannt. Die Polizei schätzte den Schaden unmittelbar danach auf 1,2 Millionen Euro. Anwohner verließen fluchtartig ihre Häuser. Die Rauchsäule war noch in Radeberg zu sehen.