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Erneut Warnstreik beim Rettungsdienst in Spree-Neiße

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Der Tarifkonflikt beim Rettungsdienst im Spree-Neiße-Kreis spitzt sich weiter zu. Verdi hat die Beschäftigten heute zum vierten Warnstreik aufgerufen. Von 7.30 bis 19 Uhr sollen drei Krankentransportwagen der Falck GmbH im Depot bleiben – außerdem erstmals ein Rettungswagen und drei Notarzteinsatzfahrzeuge. Ein Notdienst wurde zugesagt.

Die Gewerkschaft fordert rund sechs Prozent mehr Geld für die 131 Beschäftigten, eine monatliche Wechselschichtzulage von 105 Euro und die Erhöhung des Nachtzuschlags von 60 Cent auf 3,10 Euro – außerdem Weihnachtsgeld in Höhe von gut zwei Dritteln eines Monatslohns. Notfallsanitäter im Spree-Neiße-Kreis erhalten in den ersten drei Arbeitsjahren rund 6.000 Euro weniger im Jahr als ihre Kollegen in Cottbus, so Verdi.

Die Geschäftsführung hat die Forderungen als unbezahlbar zurückgewiesen. Der Landkreis will die höheren Personalkosten nicht in voller Höhe übernehmen.