• Thomas Spring (l), Kurator der Landesausstellung, und Klaus Vogel, Direktor des Hygiene-Museums Dresden, sitzen in der Landesausstellung im Audi-Bau. © Hendrik Schmidt/dpa

    Thomas Spring (l), Kurator der Landesausstellung, und Klaus Vogel, Direktor des Hygiene-Museums Dresden, sitzen in der Landesausstellung im Audi-Bau. © Hendrik Schmidt/dpa

  • Im Audi-Bau wird der zentrale Teil der Landesausstellung präsentiert. © Hendrik Schmidt/dpa

    Im Audi-Bau wird der zentrale Teil der Landesausstellung präsentiert. © Hendrik Schmidt/dpa

     

500 Jahre Industriekultur: Landesausstellung "Boom" startet

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Nach Corona-Verschiebung und unsicherem Ausstellungsbeginn eröffnet Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) am heutigen Freitag (ab 13.00) in Zwickau die 4. Sächsische Landesausstellung. Für Besucher öffnet die Landesausstellung ab Samstag ihre Türen. Die Zentralausstellung von "Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen" spannt den Bogen vom Großen Berggeschrey im 15. Jahrhundert mit seinem Bergbau bis in die weite Zukunft des Freistaates.

Die multimediale Zeitreise durch fünf Jahrhunderte sächsischer Landesgeschichte ist in einem temporären Museum untergebracht, einer ehemaligen Montagehalle von Auto Union und VEB Sachsenring, dem sogenannten Audi-Bau. "Die Schau vereint mehr als 600 Exponate von rund 130 Leihgebern, darunter zahlreiche Objekte aus renommierten Museen", sagte Kurator Thomas Spring vorab der Deutschen Presse-Agentur.

Neben der Zentralausstellung wird Industriekultur zeitgleich an sechs Originalschauplätzen erlebbar: Mit dabei sind in Chemnitz das Industriemuseum und das Eisenbahnmuseum, in Crimmitschau die Tuchfabrik Gebrüder Pfau, in Oelsnitz/Erzgebirge das Bergbaumuseum, in Zwickau das August-Horch-Museum sowie in Freiberg das Forschungs- & Lehrbergwerk Silberbergwerk.

Ursprünglich sollte die Ausstellung bis zum 1. November laufen, Corona-bedingt wurde sie bis zum Jahresende verlängert. (dpa)