Erster Omikron-Fall im Kreis Görlitz nachgewiesen

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Omikron hat die Oberlausitz erreicht. Die Virusvariante wurde nun erstmals im Kreis Görlitz nachgewiesen – teilte das Landratsamt mit. Es handelt sich um einen Reiserückkehrer aus dem Raum Weißwasser – sagte uns eine Sprecherin. Ob sich der Mann auf der Reise angesteckt habe, sei aber unklar. Die Erkrankung liege bereits einige Tage zurück. Erst am 23. Dezember wurde das Ergebnis der Sequenzierung an das Gesundheitsamt übermittelt.

Laut Robert Koch-Institut (RKI) steht bislang in 19 Fällen fest, dass sich Menschen aus Sachsen mit der Omikron-Variante infiziert haben. Zudem gebe es 34 Verdachtsfälle. Bundesweit werden inzwischen 7225 Covid-19-Fälle Omikron zugeordnet, die meisten davon in Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Bayern.

Unterdessen weist das RKI heute eine Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis von 372,8 aus. 140 Menschen werden stationär behandelt - 23 von ihnen benötigen aktuell intensivmedizinische Betreuung.