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Es fließt wieder Wasser in Cottbuser Ostsee

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Es fließt wieder Wasser in den Cottbuser Ostsee – es sind aber nur rund 43.000 Kubikmeter pro Tag. Deshalb könne nicht von einer Flutung gesprochen werden, so die Leag. Wegen der Trockenheit war monatelang kein Wasser in die ehemalige Kohlegrube geflossen. Mitte April hatte die Flutung des ehemaligen Tagebaus begonnen, war aber nach knapp zwei Wochen wegen der Trockenheit wieder unterbrochen worden. Aus der Spree durfte kein Wasser mehr entnommen werden.

Der Ostsee soll einmal eine Wasserfläche von knapp 19 Quadratkilometern haben. Demnach wird er dann größer als Schwieloch- und Scharmützelsee - und gut zweieinhalb Mal so groß wie der Große Müggelsee. Das Wasser für den neuen See soll zu etwa 80 Prozent aus der Spree kommen, 20 Prozent werden aus dem Grundwasser bezogen.

Im Jahr 2025 soll das Wasser die notwendige Mindesthöhe von 2,70 Meter in der Mitte des Sees erreichen.