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EU gibt grünes Licht für gemeinsame Fernwärmeversorgung von Görlitz und Zgorzelec

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Für den Aufbau einer klimaneutralen Fernwärmeversorgung von Görlitz und Zgorzelec ist ein weiterer Schritt getan. Brüssel hat grünes Licht für die Förderung des grenzüberschreitenden Millionenprojekts gegeben, so die Stadtwerke Görlitz. Noch in diesem Monat wird die Zusage des Bundes für die Gesamtfinanzierung erwartet.  Die Entscheidung trifft das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle BAFA. Knut-Michael Kunoth:

Die Vorbereitungen für das Projekt haben schon begonnen. Eine deutsch-polnische Arbeitsgruppe arbeitet an der Umsetzung. Die Wärmenetze von Görlitz und Zgorzelec werden verbunden.  Dafür soll zunächst das Kohle-Heizwerk in Zgorzelec  auf Biomasse umgestellt werden.   Außerdem ist der Bau einer zweieinhalb Kilometer langen Fernwärmeleitung von Görlitz-Königshufen nach Zgorzelec geplant. In der Endausbaustufe wird der Stadtteil Königshufen zum überwiegenden Teil seine Fernwärme aus Zgorzelec bekommen. Weiterhin  ist geplant, die Kraftwerke in den Görlitzer Stadtteilen Weinhübel und Rauschwalde umzurüsten.  

 57.000 Tonnen CO2 könnten eingespart werden. Görlitz und Zgorzelec wären klimaneutral. Das Projekt kostet nach vorläufigen Berechnungen rund 160 Millionen Euro.