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EU-Zuschuss für Stromnetze in der Lausitz

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20,1 Millionen Euro EU-Geld fließen zusätzlich in den Ausbau der Stromnetze in der Lausitz. Der Netzbetreiber SachsenNetze hat  das Geld am Mittwoch als Zuschuss von der EU  erhalten. Bereits 2025 hatte die Europäische Investitionsbank ein Darlehen über 400 Millionen Euro für den Ausbau der Stromnetze in Sachsen zugesagt.
 

Das Geld soll unter anderem in den Landkreisen Bautzen und Görlitz eingesetzt werden. Geplant sind rund 40 Kilometer neue oder erneuerte Hochspannungsleitungen, darunter die Verbindung zwischen Oderwitz und Lawalde. Außerdem wird der Netzknoten Horka errichtet und Maßnahmen in 16 Umspannwerken realisiert.. Auch Mittel- und Niederspannungsnetze sowie Umspannwerke und Transformatoren werden modernisiert.
 

Ziel ist mehr Netzkapazität für neue Unternehmen, erneuerbare Energien und Elektromobilität. Allein in Bautzen entsteht derzeit ein Ladepark mit zwölf Schnellladepunkten.
 

Insgesamt will SachsenEnergie bis 2027 rund 732 Millionen Euro in den Stromnetzausbau in Ostsachsen investieren. Der EU-Zuschuss ist dabei ein weiterer Finanzierungsbaustein.
 

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Dr. Frank Brinkmann, Vorstandsvorsitzender der SachsenEnergie-Unternehmensgruppe
Detlef Marko - Regionalbereichsleiter Bautzen