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Evakuierung in Forst vorbereitet

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In Forst läuft am kommenden Mittwoch eine der größten Evaku­ie­rungs­ak­tionen seit 30 Jahren. Weil eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg vor Ort entschärft wird, müssen rund 2.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Sie werden in zwei Turnhallen unter­ge­bracht oder kommen vorüber­ge­hend bei Verwandten und Bekannten unter. 

Im Sperr­kreis befindet sich auch eine Klinik. Die Patienten brauchen aber nicht das Gebiet zu verlassen. Sie werden in sichere Bereiche des Kranken­hauses gebracht. Eine Kita bleibt am Mittwoch geschlossen. Bauar­beiter hatten in der vergan­genen Woche auf einem Privat­grund­stück eine 100-Kilo-Flieger­bombe entdeckt.

Nach Einschät­zung von Spreng­stoff­ex­perten ist es zu gefähr­lich, das Geschoss abzutrans­por­tieren. Die Bombe muss deshalb an Ort und Stelle unschäd­lich gemacht werden.