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Exoten statt Fichten und Birken für Görlitz

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Vielen Bäumen in Parks und Grünanlagen in Görlitz geht es nicht gut. Trockenheit und Hitze  machen ihnen zu schaffen. Auch Schadstoffe im Boden und in der Luft und Schädlinge wie der Borkenkäfer, Pilze und Viren setzen den Bäumen zu.  Vor allem die älteren Exemplare sind gefährdet, sie haben weniger Abwehrkräfte, können sich nicht mehr so gut regenerieren.

In diesem Jahr wurden im Stadtgebiet schon über 270 Bäume gefällt, berichtet uns Steffen Leder vom Bereich Stadtgrün der Stadtverwaltung Görlitz. Gelichtet werden musste der Baumbestand vor allem an den Weinberghängen. Dort wurden rund 80 Schattenspender geschlagen.  

Es sind nicht nur Fichten, Lärchen und Schwarz-Kiefern, die infolge der Trockenheit und des Borkenkäferbefalls absterben. Auch Birken sind bedroht. „Wir haben da einen hohen Verlust“, so Leder.

Neue Bäume werden angepflanzt. Es sind zum Beispiel der Amberbaum oder die Esskastanie und der Götterbaum. „Sie waren noch vor 20 Jahren Exoten in unseren Breiten“.  Die Zukunftsbaumarten für Görlitz sieht Leder im Balkangebiet und im ferneren Osten.  

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. Nicht nur Fichten, Lärchen und Schwarz-Kiefern, so Steffen Leder vom Bereich Stadtgrün:
Neue Bäume werden angepflanzt,zum Beispiel der Amberbaum oder der Götterbaum. Steffen Leder: