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Explosion an HTW: Dresdner Feuerwehr löst ABC-Alarm aus

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Nach der Explosion an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden haben Spezialkräfte der Feuerwehr die ausgetretenen Säuren gesichert und in extra Verpackungen abtransportiert. 

Die Explosion hatte sich in der Nacht zu Freitag aus noch ungeklärter Ursache in einem Labor ereignet. In einem Schrank wurden mehrere Behältnisse mit Säuren beschädigt, die miteinander reagierten. Der Lehrbetrieb an der HTW lief trotz des Gefahrguts-Einsatzes uneingeschränkt weiter.

Zwei Mitarbeiter hatten den Schaden am Freitagmorgen entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Die rückte mit Spezialkräften der ABC-Gefahrenabwehr an.  

Feuerwehr: Es besteht keine Gefahr

Für Personen innerhalb des Gebäudes sowie für die Öffentlichkeit bestand keine Gefahr. Der betroffene Raum wurde isoliert und der Bereich abgesperrt. Die Hochschulleitung teilte mit, dass der Lehrbetrieb uneingeschränkt fortgeführt wird.

Die Feuerwehr richtete vor dem Gebäude einen Dekontaminationsplatz ein. Dort wurden Einsatzkräfte, die im Gefahrenbereich tätig waren, nach Verlassen des Bereichs gereinigt. Ziel dieser Dekontamination ist es, anhaftende Gefahrstoffe von Schutzkleidung und Ausrüstung zu entfernen, um eine Verschleppung von Schadstoffen zu verhindern und die Sicherheit der Einsatzkräfte sicherzustellen.