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Fahrkarten in der Niederlausitz werden teurer

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Für Fahrgäste in der Niederlausitz wird die Fahrt in Trams, Bussen und Bahnen im neuen Jahr teurer. Zum 1. Januar erhöhen sich die Fahrpreise im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) um durchschnittlich 6,7 Prozent.

In Cottbus, Forst, Brandenburg an der Havel und Frankfurt/Oder geht es um jeweils 20 Cent auf 2,30 Euro nach oben. Für einen Einzelfahrausweise AB in Potsdam sind nach dem Jahreswechsel 10 Cent mehr fällig, also 2,60 Euro.

Grund für die Preiserhöhungen sind dem VBB zufolge die weiterhin hohen Kosten für Kraftstoffe, das Personal und Investitionen. Zuletzt hatte der Verbund die Preise für S-, U- und Regionalbahnen sowie Trams und Busse in beiden Bundesländern zum April um durchschnittlich 5,6 Prozent angehoben. Normalerweise werden die Preise stets zum Jahreswechsel angepasst.

Von der Preiserhöhung ausgenommen sind unter anderem das Berliner Sozialticket und das Schülerticket Potsdam AB. Das Sozialticket (Berlin-Ticket S) wird vorerst verlängert. Sozialleistungsempfänger erhalten das Ticket seit Anfang 2023 zum reduzierten Preis von 9 Euro (statt 27,50 Euro). Ebenso wird das Schülerticket Potsdam AB für ein Jahr von 23,10 Euro auf einen Preis von 15 Euro pro Monat gesenkt.

Vorräte anlegen erlaubt

Die günstigeren Tickets aus dem laufenden Jahr sind noch einige Zeit gültig. Nach Angaben des VBB werden alle Fahrscheine, die vor Fahrtantritt entwertet werden müssen, noch bis Ende Juni akzeptiert. Dazu gehört zum Beispiel die 4-Fahrten-Karte. (mit dpa)