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Fall Israel - Probebohrungen auf Grundstück

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Probe­gra­bungen in Jonsdorf bei Zittau: Bei dem vom Mordvor­wurf an seiner Frau freige­spro­chenen Peter Israel ist heute wieder gegraben worden. Diesmal führte aber nicht die Staats­an­walt­schaft Regie, sondern ein unabhän­giger Gutachter. Er soll heraus­finden, ob ein kompletter Boden­aus­tausch auf dem Jonsdorfer Grund­stück nötig ist. An sechs Stellen erfolgten Probe­gra­bungen. Die Polizei hatte im Sommer 2000 das Anwesen von Israel auf den Kopf gestellt. Dort vermu­teten die Ermittler die Leiche seiner Frau, fanden aber außer ein paar Tierkno­chen nichts. 2001 wurde Israel vom Mordvor­wurf freige­spro­chen. Seitdem wartet er auf Wieder­gut­ma­chung. Er fordert 150.000 Euro für den Boden­aus­tausch auf seinem umgepflügten Grund­stück. Der Freistaat Sachsen will nur 6.000 Euro zahlen. Der Boden sei im Sommer wie Beton, im Winter wie ein Schwamm, so Israels Anwalt Jürgen Neumann.Foto: Tele Lausitz