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Familienvater wegen Gasexplosion in Görlitz vor Gericht

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Fast einein­halb Jahre nach der Gasex­plo­sion in einem Wohnhaus an der Rausch­walder Straße in Görlitz muss sich ein 43-jähriger Famili­en­vater vor Gericht verant­worten. Dem Polen wird ab kommendem Donnerstag der Prozess gemacht. Ihm wird u.a. fahrläs­sige Tötung vorge­worfen. 

Sein dreijäh­riger Sohn starb nach der Explo­sion, zwölf Menschen wurden verletzt – zwei von ihnen erlitten schwere Brand­wunden. Der Mann lebte mit seiner hochschwan­geren Frau und den vier Kindern in dem unsanierten Miets­haus. Laut den Ermitt­lungen hatte er versucht, einen Kachel­ofen mit Propangas zu entzünden. Dabei kam es zu der Explo­sion. Ärzte mussten das Kind der Schwan­geren per Notge­burt zur Welt holen.

Die Große Straf­kammer des Landge­richts Görlitz will mehr als acht Zeugen hören und einen Gutachter.