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Fassaden-Entwürfe für Zittauer Einkaufszentrum vorgestellt

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Das geplante Einkaufs­zen­trum für Zittau bekommt ein Gesicht. Zwei Fassa­den­ent­würfe stehen zur Diskus­sion. Sie wurden gestern der Öffent­lich­keit vorge­stellt. Beide Entwürfe orien­tieren sich an den Vorgaben des Denkmal­schutzes. So wurden drei histo­ri­sche Gebäude einbe­zogen, außerdem eine Neo-Renais­sance-Fassade. Details, wie z. B. die typischen Putzfas­saden, wurden berück­sich­tigt. Unter­schiede gibt es bei der Dachge­stal­tung. Die Albert­straße soll öffent­lich zugäng­lich bleiben. Die Platz­struktur der Neustadt wird nicht beein­träch­tigt. Der Samari­te­r­in­brunnen kann bleiben. Noch in diesem Monat will der Stadtrat die Bedenken zum Projekt abwägen. Mit dem Baube­schluss wird im Dezember gerechnet. Ein Investor aus Buxte­hude will in der Zittauer Innen­stadt ein zweige­schos­siges Center mit einer Handels­fläche von 10.000 bis 12.000 Quadrat­me­tern bauen. In dem zweitei­ligen Gebäu­de­kom­plex sollen Läden mit den Angeboten Elektronik, Beklei­dung, Schuhe sowie Waren des tägli­chen Bedarfs einziehen. Der Schwer­punkt liegt auf Texti­lien und Mode. Der Investor aus Norddeutsch­land baut bereits ein ähnli­ches Einkaufs­zen­trum in Meißen.