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Fast 180 Notrufe in der Silvesternacht - aber keine größeren Zwischenfälle in der Oberlausitz

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Die Oberlau­sitzer haben überwie­gend fried­lich das neue Jahr begrüßt. Es habe keine größeren Zwischen­fälle wie Massen­schlä­ge­reien gegeben, sagte der Dienst­ha­bende der Polizei­di­rek­tion Görlitz unserem Sender. Fast 180 Notrufe gingen ein.

Meist wurden die Beamten zu Strei­te­reien gerufen. Sie nahmen 18 Anzeigen zu kleineren Prüge­leien auf und 15 Fälle von Sachbe­schä­di­gungen. Außerdem gingen Notrufe zu 35 kleineren Brände ein. So wurden z.B. ein Altklei­der­con­tainer in Görlitz und Mülltonnen in Bautzen mit Silves­ter­ra­keten in Brand gesetzt. Die Feuer­wehr verhin­derte in Weißwasser einen Wohnungs­brand. Pyrotechnik war auf einen Balkon geflogen. Fassa­den­ver­klei­dungen brannten.

In Pulsnitz ging ein Auto in Flammen auf. Der vor Monaten verun­glückte Pkw war auf dem Gelände des Bauhofes abgestellt.

In Königs­brück wurden zwei 18-jährige gestellt. Sie sollen eine Telefon­zelle gesprengt haben. Ein Buswar­te­häus­chen wurde in Hoyers­werda demoliert. Die Polizei nahm einen 28-jährigen fest. Er hatte verbo­tene Böller und einen Elektro­scho­cker bei sich.

Einbre­cher nutzten den Trubel der Silves­ter­nacht und drangen in ein Wohnhaus in Görlitz ein.

Vor der Zittauer Haupt­post wurde ein Brief­kasten gesprengt. Briefe und Karten wurden zum Teil zerstört.