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Fast 200 Kinder aus Problemfamilien im Kreis Bautzen geholt

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Das  Jugendamt hat im vergan­genen Jahr fast 182 Kinder und Jugend­liche aus Problem­fa­mi­lien im Kreis Bautzen geholt. Das waren 27 Mädchen und Jungen weniger als im Jahr zuvor.  Sie fanden  Zuflucht in Heimen in Bautzen und Hoyerswerda, bei Pflegefamilien oder bei Verwandten.

Das Jugendamt schritt ein, wenn es das Kindes­wohl gefährdet sah. Einer der häufigsten Gründe war die mangelnde Grundversorgung, d.h. Kinder bekamen zum Beispiel nicht ausreichend zu essen oder waren äußerlich verwahrlost. Akuten Handlungsbedarf sahen die Jugendamtsmitarbeiter auch, wenn die Eltern drogen- oder alkoholabhängig waren.

Das Landratsamt Bautzen gab für die sogenannten Inobhutnahmen rund 1,2 Millionen Euro aus – so viel wie auch 2018.