Fast 250.000 Euro Schwarzarbeitergeld in Görlitz eingezogen
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Ausländische Schwarzarbeiter haben im vergangenen Jahr an der Grenze in Görlitz fast eine Viertelmillion Euro abgegeben. Damit wurden 100.000 Euro Lohn mehr als 2017 beschlagnahmt. Beamte der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf leiteten Ermittlungen gegen rund 550 Schwarzarbeiter ein. Vor allem Ukrainer wurden ertappt. Häufig wurden pro Fall fünfstellige Beträge eingezogen. "Die Schwarzarbeit hat System. Vermittlungsagenturen machen das Geschäft", sagte uns Inspektionschef Olaf Töteberg. Die Vermittlungsagenturen bleiben meist unbehelligt. Überführte Schwarzarbeiter müssen fast den gesamten Lohn abgeben. Sie behalten nur ein Taschengeld, damit sie die Heimreise antreten können.
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Reporter Knut-Michael Kunoth