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Fast 40 Prozent der Gefangenen in Sachsen haben ein Drogenproblem

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Fast 40 Prozent der Gefangenen in Sachsen haben ein Drogenproblem. Das sind knapp 1.400 Insassen. Davon gelten rund 1.000 als drogenabhängig. Darunter fallen auch Alkoholsüchtige. Das ergab eine Anfrage unseres Senders im Justizministerium. Welche Chancen haben die Gefangenen, von den Drogen wegzukommen? 

In der Regel können sie nach der Haftzeit eine Suchttherapie aufnehmen. Meist ist das auch Bedingung für die vorzeitige Entlassung auf Bewährung. In Einzelfällen wird eine Therapie im Strafvollzug angeboten. So gibt es in der JVA Zeithain eine extra Station. 16 Drogenabhängige können dort behandelt werden. Auch in der Anstalt in Regis-Breitingen ist eine Suchttherapie möglich. Die stationäre Behandlung im Strafvollzug dauert acht bis zwölf Monate.