Fast 400 Fahndungstreffer durch automatisches Kennzeichenerkennungssystem in der Oberlausitz
Polizei jagt Autodiebe und Versicherungspreller mit automatischem Kennzeichenerkennungssystem. Seit Inbetriebnahme der Kameratechnik wurden in der Oberlausitz rund 380 Fahndungstreffer erzielt. In 40 Fällen wurden gestohlene Fahrzeuge identifiziert. Rund 200 Mal hatte der Kfz-Halter den Beitrag für die Pflichtversicherung nicht gezahlt.
In Sachsen wird derzeit das System CatchKen eingesetzt. Es kann fahrzeuggebunden oder in einer vom Basisfahrzeug abgesetzten Betriebsart zum Einsatz kommen. Die Geräte dürfen aufgrund rechtlicher Vorgaben nicht dauerhaft oder flächendeckend und sollen grundsätzlich offen erkennbar eingesetzt werden.
Das automatisierte Kennzeichenerkennungssystem besteht aus einer Kamera- und einer Auswerteeinheit. Die Kameraeinheit kann bis zu drei Fahrspuren einer Straße zeitgleich abtasten und erkennt dabei die vorbeifahrenden Kfz-Kennzeichen. Die Auswerteeinheit gleicht diese in Sekundenbruchteilen im Offline-Modus mit einer zuvor aufgespielten Datenbank ab.