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Feld- und Waldbrände in der Oberlausitz

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Ein Feldbrand in Kleinseitschen hat am Mittag für Aufregung gesorgt. Die dunkle Rauchsäule war bis Bautzen zu sehen. Nur rund 500 Meter vom Ortsrand entfernt schlugen die Flammen  auf einer Fläche von rund einem dreiviertel Hektar empor. Der Brand drohte, sich  auf ein angrenzendes Waldstück auszubreiten.  Feuerwehrleuten gelang es, den Brand auf dem noch nicht abgeernteten Feld rasch zu bekämpfen und so Schlimmeres zu verhindern.

Seit dem frühen Nachmittag brennt ein Wald in Olbersdorf bei Zittau. Die Löscharbeiten laufen. Das Feuer wütet auf einer Fläche von rund 2.000 Quadratmetern. Es sei noch nicht unter Kontrolle, sagte uns der stellvertrende Kreisbrandmeister Peter Seeliger. Problematisch sei die Löschwasserzufuhr. Es muss eine längere Löschstrecke gelegt werden.

Gegen 14:40 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Schmölln, Putzkau und Neukirch zu einem Feldbrand an der S120 zwischen Putzkau und Schmölln alarmiert. Hier brannte auf etwa einem Hektar noch ungeerntetes Feld. Die Flammen breiteten sich rasend schnell aus, nicht nur durch die Trockenheit, sondern auch durch den Wind. 21 Kameraden der drei Wehren bekamen den Brand, der zwischenzeitlich auch in ein Waldgebiet zog, schnell unter Kontrolle. Was den Brand auslöste, ist noch unklar.

Audio:

Anwohner Johannes Schönfeld aus Kleinseitschen schaute mit Sorge auf die Flammen