Ferienzeit reißt Loch in Blutvorräte in Sachsen

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650 Blutspenden braucht der DRK-Blutspendedienst an jedem Werktag, um den Bedarf der Patienten in den sächsischen Kliniken zu decken. Seit der Coronapandemie ist es deutlich schwerer geworden, das zu erfüllen.

Zwar gebe es seit den Lockerungen Mitte Mai wieder mehr Blutpräparate in den Krankenhäusern, aber jetzt in der Ferienzeit klaffe erneut ein Loch in den Vorräten. Hinzu komme, dass Spendeorte wie Altenheime, Kitas und Schulen weggebrochen sind. Außerdem können viele, die im Homeoffice arbeiten, Termine in der Firma nicht mehr wahrnehmen.

Um dem Bedarf weiterhin gerecht zu werden, bittet das DRK dringend darum, dass Spender selbst Termine vereinbaren. Das geht entweder telefonisch über die kostenfreie Hotline 0 800 11 94911 oder online.