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Fernwasserversorgung für Oberlausitz vorgeschlagen

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„SachsenEnergie“ will seine Position in der Oberlausitz offenbar langfristig stärken. Der Energieversorger hat zwei Vorschläge vorgelegt.  Dabei geht es nicht nur um Strom, sondern auch um Wasser. 

Eine Fernwasserversorgung vom Elbtal über Bischofswerda in die Landkreise Bautzen und Görlitz – das ist der eine Vorschlag. „SachsenEnergie“ ist davon überzeugt, dass mit der  „kleinteiligen Struktur aus rund 48 Wasserverbänden“ in der Region der künftige Wasserbedarf nicht gedeckt werden kann. Ein sogenanntes Backup-Netz werde gebraucht, so Vorstandschef Frank Brinkmann.

Und der zweite Vorschlag – das ist der Bau eines Umrichterwerks in Pommritz. Damit sei die mehr als 50 Kilometer lange Hochspannungsleitung für die Elektrifizierung der Strecke Dresden-Görlitz nicht mehr nötig. In die Anlage könne auch Strom aus erneuerbaren Energien eingespeist werden.