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Fernwasserversorgung in der Lausitz rechtlich abgesichert

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Grünes Licht für die künftige Fernwasserversorgung im Lausitzer Revier. Landesdirektionspräsidentin Regina Kraushaar hat heute die Zulassung an den „Trinkwasserverbund Lausitzer Revier“ übergeben. Damit besteht auf sächsischer Seite  Rechtssicherheit für künftige Investitionen. Zur Sicherung der Wasserversorgung in der rund 3.200 Quadratkilometer großen Region mit rund 250.000 Einwohnern soll in den kommenden zehn Jahren ein bestehendes Leitungsnetz aus den 1950er Jahren ertüchtigt werden.

Die Kosten werden auf reichlich 100 Millionen Euro geschätzt. Dafür haben sich sechs Lausitzer Wasserversorger  aus Weißwasser, Spremberg, Kamenz und Tettau im Oberspreewald-Lausitzkreis zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengetan. Durch das Verbundnetz wird nicht nur die Versorgung der Privathaushalte abgesichert, sondern auch dem steigenden Bedarf der Wirtschaft Rechnung getragen, wie z.B. der Industriestandorte wie Schwarze-Pumpe, Schwarzheide und Bernsdorf.