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Feuchter Sommer bremst Borkenkäfer im Kreis Görlitz

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Der feuchte und kühle Sommer hat nicht nur vielen Urlaubern die Stimmung vermiest. Auch der Borkenkäfer hat wenig Lust auf einen Ausflug ins Grüne. Das freut die Waldbesitzer im Kreis Görlitz. Die Borkenkäferbelastung sei derzeit sehr niedrig, schätzt das Landratsamt ein.  

Das Kreisforstamt verweist auf die Zahl der eingefangenen Käfer an den Fallenstandorten. Nur in Oybin wurde der Wert von 3.000 pro Woche überschritten. Derzeit sind die Plagegeister verstärkt im Zittauer Gebirge  aktiv.  Dort haben sie noch viel Futter. Dagegen ist der mittlere Teil des Kreises Görlitz nahezu „fichtenfrei“.

Seit der ersten großen Borkenkäferwelle vor mehr als fünf Jahren wurde eine Fläche von insgesamt 2.980 Hektar geschädigt. Das sind vier Prozent des Waldes im Landkreis Görlitz.  Inzwischen wurden 2.380 Hektar wieder aufgeforstet, u.a. mit Buchen, Kiefern, Tannen Eberesche, Birke und Bergahorn.

Grund zur Entwarnung gibt es nicht. Sobald es längere Zeit wieder trocken und wärmer ist, schwärmen sie wieder aus.