Feuer in Kirschauer Textilfabrik fast gelöscht - Glutnester flackern immer wieder auf
Der Brand in der Kirschauer Textilfabrik ist zum größten Teil gelöscht. Einzelne Glutnester müssten jedoch immer wieder erstickt werden, sagte Einsatzleiter René Beddies unserem Sender. Die Feuerwehr werde noch bis in die Abendstunden am Brandort sein.
Vergangene Nacht hatte es in einem als Textillager genutzten Keller auf dem Firmengelände gebrannt. Ursache und Schadenshöhe sind noch unklar. Verletzt wurde niemand. Vier zum Zeitpunkt des Brandausbruchs in den Werkhallen beschäftigte Mitarbeiter konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die Kripo hat Ermittlungen aufgenommen. Nachdem alle Glutnester gelöscht sind und sich der Brandort abgekühlt hat, will ein Spezialermittler mit der Spurensuche beginnen.
Erst im Februar war es zu einem Großbrand in der Kirschauer Textilfabrik gekommen. Dabei entstand ein Millionenschaden. Ein Zusammenhang wird geprüft. Die Ermittler fanden keine Hinweise auf Brandstiftung. Sie gingen davon aus, dass dieses erste Feuer höchstwahrscheinlich durch einen Kurzschluss verursacht wurde. Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren inzwischen eingestellt.
Ob bei dem zweiten Brand in der vergangenen Nacht wieder eine technische Ursache infrage kommt, ist unklar. Die Ermittlungen stehen erst am Anfang.
In der Kirschauer Textil GmbH werden Scheuertücher und Packdecken hergestellt. Das Unternehmen beschäftigt rund 80 Mitarbeiter. Schon knapp zwei Monate nach dem ersten Brand war die Produktion wieder angelaufen.