„Fidel“ bringt Kulturraumvorsitzenden auf die Palme
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Ein Tiername im Hoyerswerdaer Zoo ist zum Politikum in der Oberlausitz geworden. „Fidel“ – die Bezeichnung für eines der Kubakrokodilbabys - hat den Kulturraumvorsitzenden Bernd Lange erzürnt. Lange soll allen Ernstes geäußert haben, dass der Name Fidel mit den Kulturraum-Leitlinien nicht vereinbar sei. Und: Er distanziere sich von „Fidel“. Der Zoo Hoyerswerda fürchtet nun um die künftige Förderung. Ohne die jährlich über 400.000 Euro müsste die Anlage dichtmachen. Wenn es sein müsse, so Geschäftsführerin Carmen Lötsch, werde das Krokodil umbenannt. Gern hätten wir den Kulturraumvorsitzenden dazu befragt. Er ist derzeit aber nicht zu erreichen. Lange befindet sich auf Dienstreise.
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Reporter Knut-Michael Kunoth