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„Filmriss“ bei Trinkgelage in Zittau

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Ein wegen versuchten Totschlags angeklagter Zittauer kann sich an nichts mehr erinnern. Der 55-Jährige  sprach von einem „Filmriss“. Er steht seit heute erneut vor Gericht – und zwar in Bautzen. Vom Landge­richt in Görlitz war er  wegen seiner Alkohol­sucht freige­spro­chen worden. Der Bundes­ge­richtshof hob das Urteil auf. Der Angeklagte soll auf einen Bekannten  mindes­tens neunmal mit einem   Küchen­messer einge­sto­chen haben. Das Opfer konnte nur durch eine Not-OP gerettet werden.    Es ist inzwi­schen verstorben. Der Tod des Mannes steht aber nicht im Zusam­men­hang mit der Tat. Angeklagter und Opfer waren zum Tatzeit­punkt betrunken.Weitere vier Prozess­tage sind geplant.