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Förderverein „Stadthalle Görlitz“ macht mobil

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Der Förder­verein „Stadt­halle Görlitz“ hat eine Unter­schrif­ten­ak­tion gestartet. Damit soll Druck auf die Stadt­ver­wal­tung ausgeübt werden, das vor fast zehn Jahren geschlos­sene Haus vor dem Verfall zu sichern. Rund eine halbe Million Euro würde das kosten, schätzt Vereins­vor­sit­zender Thomas Leder. Er kriti­sierte zugleich, dass die Stadt­ver­wal­tung noch nichts gegen den Verfall unter­nommen habe.

Der Förder­verein hatte  Ende vergan­genen Jahres der Stadt 12.000 Euro für den Erhalt des Veran­stal­tungs­ge­bäudes übergeben. Damit soll der Schwamm­be­fall bekämpft werden.   Sie habe seit der Aufgabe der Sanie­rung vor einem reich­li­chen Jahr noch immer keinen Plan zur Eröff­nung vorge­legt, kriti­sierte damals der Förder­verein.

Seit Ende 2004 ist die Görlitzer Stadt­halle geschlossen. Eine Sanie­rung schei­terte am zu knappen Zeitplan. Die Sanie­rung hätte müssen bis Mitte 2015 abgeschlossen sein. Ansonsten wäre die Rückzah­lung der 17 Millionen Euro Förder­mittel fällig geworden.

Audio:

Vereins­vor­sit­zender Thomas Leder