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Fortschritte im Kampf gegen braune Spree

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Fortschritte im Kampf gegen braune Spree. Der Eiseno­cker­ge­halt des Wassers hat sich laut Tagebau­sa­nierer LMBV messbar verrin­gert. Durch eine Reini­gungs­an­lage in Vetschau und ein Ansatz­be­cken sei der Zustrom aus dem benach­barten Sanie­rungs­ge­biet in den Spree­wald deutlich reduziert worden. 

Es greifen auch andere Maßnahmen. So wurden fast 50 Kilometer Spree­fließe gesäu­bert und 87. 000 Kubik­meter Eisen­schlamm abgetragen. Aktionen oberhalb der Talsperre Sprem­berg brachten zudem Entlas­tung.

Das Landes­berg­bauamt kündigte unter­dessen ein Konzept an. Inhalt ist eine Strategie zum Umgang mit der Eisen­oxid- und Sulfat­be­las­tung der Spree. Das Papier soll noch im April vorge­stellt werden.

Die Braun­fär­bung wird durch aufstei­gendes Grund­wasser in still­ge­legten Tagebauen verur­sacht. Das Wasser mischt sich mit Eisen­be­stand­teilen im Boden und gelangt in die Spree.